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Demonstrations-Demokratur

Nun, allmählich schwinden auch die Schatten der Ungewissheit hinsichtlich der Tauglichkeit des deutschen Demonstrationsrechts.
Proteste wie jene in Stuttgart und die neu erwachte Anti – Atomkraft – Bewegung rufen schwingende Mahnfinger auf den Plan, denen Begriffe wie “rechtswidrig” oder “gewaltbereit” im Minutentakt über die schnatternden Lefzen purzeln. Danach schwingt man die Knüppel.
Auch weite Teile der Presse sehen im neuen Protestgebaren der Deutschen nicht selten eine Gefahr für die Demokratie.
Im “Spiegel” erfährt man, dass die “gut organisierten” Atomgegner den Steuerzahler Millionen kosten. Dass eine nukleare Katastrophe Millionen das Leben kosten kann, ist heute eher irrelevant. Darüber sprechen wir, wenn es so weit ist.
Es gibt besorgte Klugmänner wie den “Spiegel” – Mitarbeiter Wolfgang Kaden, die laut verkünden: “Zu viel Volk schadet Deutschland”. Da hört man die rührende Sorge des Vaterlandsliebenden heraus.
Gar manche nachdenkliche Stimme hört man, seit hier die Zivilcourage erwacht ist. Viele vernünftig anmutende Köpfe wiegen sich besorgt auf ihren Hälsen und sehen das Land dem Niedergang preisgegeben. Dem Stillstand und der Lähmung.
Unerklärlich, dass gerade das demokratisch genügsame Deutschland plötzlich wieder von revoluzzenden Auswüchsen wie Großdemonstrationen erschüttert wird. Mitten im Aufschwung.
Es ist der schiere Undank, der hier Verbreitung findet.

Posted in MIX, POLITIK.


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